Schlaganfall

Bei einem Schlaganfall (Apoplex, Hirnschlag, Insult) handelt es sich um ein potentiell lebensbedrohliches Ereignis, bei dem ein Teil des Gehirnes plötzlich nicht mehr mit Blut versorgt wird. Dadurch wird das betroffene Areal nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt und es kommt zu einem Absterben der betroffenen Nervenzellen. Der Schlaganfall und seine Folgen zählen zu den Hauptursachen für Behinderung und Pflegebedürftigkeit im Alter. Sind jüngere Patienten (< 45 oder 55) betroffen, spricht man von einem sogenannten „juvenilen“ Schlaganfall.

Ein Schlaganfall äußert sich je nach Ausmaß der Schädigung mit neurologischen Ausfallserscheinungen. Dies können z.B. einseitige Lähmungen im Bereich der Extremitäten oder im Gesicht, Koordinations-, Sprach- oder Sehstörungen sein. Verschwinden die neurologischen Symptome nach wenigen Minuten bis Stunden spricht man von einer transitorisch ischämischen Attacke (TIA). Diese kann als Vorbote eines Schlaganfalls verstanden werden und ist entsprechend ebenfalls immer umgehend abzuklären.

Eine Unterscheidung, ob es sich dabei um eine Blutung (ca. 20%) oder um eine Durchblutungsstörung (ca. 80%) handelt, ist nur durch eine bildgebende Diagnostik möglich (CT oder MRT (Magnetresonanztomographie) des Schädels), so dass eine spezielle Schlaganfall-Therapie erst hiernach eingeleitet werden darf. Um das Ausmaß der Gehirnschädigung so gering wie möglich zu halten ist daher ein schnelles Handeln erforderlich. Betroffene bzw. Schlaganfall-gefährdete sollten daher unverzüglich den Rettungsdienst (112) oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst (116 117) verständigen. Im Falle einer Durchblutungsstörung besteht zudem ein Zeitfenster, in dem eine Auflösung des Gerinnsels noch erfolgversprechend ist (Lysetherapie). Die Behandlung findet in der Regel auf für Schlaganfall spezialisierten Einheiten der Krankenhäuser statt, den sogenannten „Stroke-Units“ (stroke = Englisch für Schlaganfall). Weitere Therapien sind die mechanische Thrombektomie (über einen dünnen Katheter) bzw. der Einsatz von blutverdünnenden Substanzen (z.B.: Acetylsalicylsäure, Heparin). Patienten, bei denen als Ursache für den Schlaganfall eine Herzrhythmusstörung (z.B. Vorhofflimmern) zugrunde liegt, erhalten dauerhaft Antikoagulantien (z.B. direkte orale Antikoagulantien=DOAKs, (Xarelto®, Pradaxa®, Eliquis®, Lixiana®) oder Marcumartherapie.

Eine Untersuchung der Blutgerinnung auf thrombophile Risikofaktoren empfiehlt sich u.a. bei:

 
  • Patienten, die unter Einnahme gerinnungshemmender Medikamente (z.B. ASS®, Plavix® oder Xarelto®) einen Schlaganfall erleiden

  • bei juvenilem Schlaganfall

  • Schlaganfall-Patienten, bei denen bereits früher Thrombosen/Embolien aufgetreten sind

  • Patienten mit gehäuften Fällen von Thrombosen/Embolien in der Familie

  • Patienten, bei denen das kardiovaskuläre Risikoprofil gering ausgeprägt ist und/oder bei denen keine Ursache in der weiterführenden internistisch/neurologischen Diagnostik gefunden werden konnte

  • Schlaganfall-Patientinnen mit Kinderwunsch und/oder bestehender Schwangerschaft

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