Thrombosen und Lungenembolien

 

Wie entsteht die Thrombose?

Blutgerinnsel entstehen am häufigsten in den tiefen Bein- und Beckenvenen. Die Gefahr dabei ist, dass das Blutgerinnsel mit dem Blutkreislauf in andere Organe transportiert wird. Wird es beispielsweise bis zur Lunge transportiert und bleibt dort stecken, kommt es zu einer Lungenembolie. 

 

Häufigkeit von Thrombosen

Durchschnittlich erkrankt jeder 1000. im Laufe eines Jahres an einer Thrombose. Das Risiko steigt bei familiärer Vorbelastung sowie bei Frauen unter Einnahme der Antibaby-Pille oder von Hormonersatzpräparaten sowie während der Schwangerschaft.

Die Risikofaktoren für ein Thromboseereignis sind jedoch bekannt, so dass wirksame Vorbeugemaßnahmen möglich sind, vor allem bei Bekanntheit einer Thrombophilie.

Symptome einer Beinvenenthrombose:

  • Spannungsgefühl und Schweregefühl im Bein oder Fuß
  • Schwellung im Bein mit rötlicher oder bläulicher Verfärbung
  • Ziehende Schmerzen im Bein, die sich meist beim Stehen verschlimmern und beim Hochlagern verbessern

Diagnosemöglichkeiten sind z.B.:

  • Bestimmung der Konzentration der Gerinnungseiweiße im Blut (z. B. D-Dimere)
  • Spezielle Ultraschalltechnik (Duplex-Sonographie)
  • Röntgenuntersuchung mit Kontrastmitteln (Phlebographie)

Therapieformen:

  • Lokale Kompressionsbehandlung (z.B. mit Stützstrümpfen)
  • Gerinnungshemmende Medikation (z.B. mit Heparin, Marcumar®, Xarelto® o.a.)
  • Medikamentöse Auflösung des Thrombus (Thrombolyse)
  • Operative Entfernung des Thrombus (Thrombektomie)

Wie entsteht die Lungenembolie?

Die Verschleppung eines Blutgerinnsels in die Blutgefäße der Lunge nennt man Embolie oder Lungenembolie. Das Blutgerinnsel ist meist in den Bein- oder Beckenvenen entstanden. Es wird dann mit dem Blutkreislauf bis zur Lunge transportiert, wo es steckenbleibt. Das nachfolgende Gewebe wird zerstört, da es nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.

 

Ursache einer Lungenembolie:

Die Lungenembolie entsteht meist nach einer längeren Ruhephase, d. h. nach Operationen, bei Erkrankungen mit einer strikten Bettruhe  oder auch bei Menschen, die aufgrund ihres Alters vielleicht bettlägerig wurden.

Auch orale Antikonzeptiva (Anti-Baby-Pille) oder andere Hormonpräparate begünstigen die Entstehung. Kommt dann eine Veranlagung des Patienten hinzu, kann es zur Ablösung des Thrombus kommen, zum Beispiel bei Positionsänderung, wenn man nach einer langen Ruhephase wieder aufsteht. 

Symptome einer Lungenembolie:

  • Plötzliche Atemnot mit stechenden Schmerzen in der Brust beim Einatmen

Diagnosemöglichkeiten:

  • Bestimmung der Konzentration der Gerinnungseiweiße im Blut (z. Bsp.: D-Dimere)
  • CT Thorax (Computer Tomographie)
  • Szintigraphie
  • Echokardiographie

Therapieformen:

  • Eine allgemeine Maßnahme ist die Antikoagulation durch gerinnungshemmende Medikamente (zum Beispiel Heparin, Marcumar®, Xarelto® oder andere).
  • Bei schweren Embolien mit frischen Thromben medikamentöse Auflösung des Thrombus (zum Beispiel durch Thrombolyse).

Grundsätzlich ist die Therapie der Lungenembolie abhängig vom Schweregrad der Embolie.

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