Direktnachweis von 50 Dermatomykose-Erregern

Schneller und sicherer Nachweis von Dermatomykose-Erregern ohne Kultur

  • Nachweis innerhalb 24 Stunden
  • Eindeutige Identifizierung von 23 Dermatophyten und 6 Hefen / Schimmelpilzen

  • Keine Kulturen und keine vitalen Zellen erforderlich

  • Hohe Sensitivität auch nach Therapiebeginn und bei Mischinfektionen

  • Einfacher und sicherer Probentransport

Der molekulargenetische Test ist ein hoch spezifischer und sensitiver Direktnachweis für Dermatophyten, Hefen und Schimmelpilze. Die Methode kombiniert eine Multiplex-PCR mit einem Microarray. In einem einzigen Ansatz lassen sich innerhalb von nur einem Tag, die Erreger nachweisen und identifizieren – die Voraussetzung für eine schnelle Ermittlung der Infektionsquelle und eine unverzügliche, zielgerichtete Therapie.


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Allgemeine Informationen

Dermatomykosen sind Infektionen der Haut, Haare und Nägel, die in den meisten Fällen durch Dermatophyten, in selteneren Fällen durch Hefen und Schimmelpilze verursacht werden. Hautpilzinfektionen zählen mit 20 bis 25 % Betroffenen weltweit zu den häufigsten Infektionskrankheiten mit hoher Rezidivrate, Tendenz steigend.

Dermatophyten

Abhängig vom Übertragungsweg und ihrem hauptsächlichen Vorkommen unterteilt man die Dermatophyten in anthropophile, zoophile und geophile Spezies. Anthropophile Dermatophyten bevorzugen den Menschen als primären Wirt, daher ist eine Übertragung von Mensch zu Mensch besonders häufig – etwa 70 % aller Dermatomykosen beim Menschen gehen von anthropophilen Spezies aus. Die Übertragung zoophiler Dermatophyten, die beim Menschen häufig starke Entzündungsreaktionen verursachen, erfolgt hingegen über engen Kontakt vor allem zu Haustieren. Geophile Dermatophyten sind seltener Auslöser einer Erkrankung des Menschen. Der Kontakt mit z. B. Microsporum gypsea kann jedoch bei Gärtnern oder Landarbeitern zu Infektionen an Händen und Armen führen. Schimmelpilze und Hefen sind Erreger insbesondere opportunistischer Infektionen, sie profitieren dabei von einer Vorschädigung der Haut oder des Nagels durch eine bestehende Dermatophyten-Infektion.

Dermatomykosen

Das Erscheinungsbild einer Dermatomykose ist sehr heterogen und nicht immer eindeutig von anderen Dermatosen zu unterscheiden. Auch eine gleichzeitige bakterielle Infektion der geschädigten Haut, eine Vorbehandlung mit kortikosteroidhaltigen Präparaten oder sekundäre Kontaktallergien erschweren es, eine Dermatomykose zu erkennen. Eine Dermatomykose bedarf immer einer Behandlung. Die Wahl der antimykotischen Behandlung (Therapeutikum, Dauer, Dosierung) ist abhängig vom Erreger, dem Schweregrad und der Art der Infektion, entweder lokal und/oder systemisch.  Für den Erfolg der Therapie sind daher eine schnelle Diagnosestellung und Erregertypisierung notwendig.

Konventionelle Diagnostik

Die klassische Labordiagnostik der Dermatomykose umfasst den mikroskopischen Pilznachweis und die Anzucht des Erregers aus klinischem Material. Bis das Ergebnis der Kultur ausgewertet werden kann, vergehen i.d.R. jedoch mehrere Wochen. Zudem kann eine vor Probenentnahme begonnene antimykotische Therapie die Kultivierung erschweren bzw. stören. Insbesondere bei Mischinfektionen kommt es mit den Kulturmethoden auch häufig zu falschen Befundungen, da langsam wachsende Spezies überwuchert oder übersehen werden können.

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