Schwangerschaftskomplikationen

 

Schwangerschaftskomplikationen können einen weiteren Kinderwunsch ebenso negativ beeinflussen wie eine ausbleibende Befruchtung. Einige dieser Komplikationen sind auf Störungen der Hämostase, des Blutgerinnungssystems, zurück zuführen. Des Weiteren können Störungen im endokrionologischen System (Störungen im Hormonhaushalt) vorliegen.

Seit 35 Jahren sind wir im CBT auf die Untersuchung der Hämostase spezialisiert. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die Zusammenhänge zwischen Blutgerinnung und der Erfüllung ihres Kinderwunsches.

 

Schwangerschaft und Thromboserisiko

Eine normale Schwangerschaft erhöht das Thromboserisiko um etwa das 5-fache. Kurz nach der Geburt ist das Risiko auf das 25-fache erhöht. Bei schwangeren Frauen mit einer Thrombophilie besteht ein größeres Risiko für spontane Fehlgeburten. Bei etwa 25% der Schwangeren mit Schwangerschaftskomplikationen werden Blutgerinnungsstörungen gefunden.
Schwangere mit bestimmten Risikofaktoren sollten daher besonders sorgfältig medizinisch überwacht werden. Risikofaktoren sind zum Beispiel Bluthochdruck, frühere Thrombosen oder Thrombosen in der Familie sowie frühere Fehlgeburten.
Thrombophilie

 

Fehlgeburten

Hat eine Frau zwei oder mehr Fehlgeburten erlitten, so kann die Ursache eine bislang nicht erkannte Blutgerinnungsstörung sein. Weitere mögliche Komplikationen sind  Thrombosen, Präeklampsie, Gestose sowie das HELLP-Syndrom und Störungen des Hormonhaushaltes (endokrinologische Sörungen).
In diesen Fällen sind zusätzliche Laboruntersuchungen ratsam, um Gerinnungsfaktoren im Blut zu bestimmen und eine geeignete Therapie zu veranlassen.

 

Diagnostik mit einfacher Blutuntersuchung

Ob bei einer Schwangeren eine Blutgerinnungsstörung besteht, kann mit einer Blutuntersuchung festgestellt werden. Der Facharzt veranlasst diese in der Regel, wenn bei einer Schwangeren mehrere Risikofaktoren zutreffen.

 

Betreuung von Risikoschwangerschaften

Schwangere mit Autoimmunerkrankungen (Beispiel Antiphospholipidsyndrom - APS) brauchen neben einer hämostaseologischen Betreuung oft eine spezifische immunsuppressive Therapie. Die Behandlungsoptionen richten sich nach Ausprägung der Erkrankung und erfordern eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen dem Gynäkologen und dem Hämostaseologen.

 

Heparin Behandlung in der Schwangerschaft

Eine Heparin Behandlung in der Schwangerschaft ist notwendig, wenn in der Krankengeschichte der Schwangeren selbst bzw. deren Verwandten eine Thrombose und/oder Lungenembolie aufgetreten ist, bei wiederholten Fehlgeburten, angeborenen Gerinnungsstörungen mit Thromboseneigung, Herzklappenersatz u.a.
Schwangere vertragen eine Behandlung mit Heparin im Allgemeinen in der Schwangerschaft gut.  Bisherige Untersuchungen ergaben keinen Hinweis auf eine Schädigung des Kindes.
In der Stillzeit geht Heparin in so geringer Menge in die Muttermilch über, dass ein gerinnungshemmender Effekt beim Säugling nicht wahrscheinlich ist. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollte der Heparinspiegel einmal im Monat kontrolliert werden (Blutentnahme 3-4 Stunden nach der letzten Heparin-Injektion).

 

 

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